DAS VERSAUTESTE MODEMAGAZIN DER ERDE… // WICKED: GLAMCORE REVIEW

In meiner Review zu der Deadpool-Parodie des Studios SPIZOO (hier könnt ihr sie lesen), meinte ich, dass ich um den Regisseur Axel Braun einen großen Bogen machen würde. Als ich mir jedoch sein neuestes Release „Glamcore“ ins Auge sprang, dachte ich, eigentlich sollte man doch jedem eine zweite Chance geben. Denn Glamcore-Pornos wie die von TUSHY, VIXEN oder BLACKED sind genau mein Geschmack! Und ehrlich gesagt konnte ich mir nur schlecht vorstellen, dass Axel Braun, der für seine trashigen Parodien bekannt ist, dieses Genre beherrscht. Seit der Übernahme von WICKED durch Gamma ist Axel Braun deren Produktionschef und die Kondompflicht in den Filmen wurde aufgehoben.

„Glamcore“ hat einen Plot, den man jedoch nur versteht, wenn man sich den Klapptext auf der Rückseite der DVD durchliest. Auf Dialoge wird ebenfalls verzichtet. Ziel war es eine versaute Hollywood-Ästhetik zu erzeugen.

Im großen und ganzen geht es um ein hochstilisiertes Modemagazin, dass gefüllt ist voll dreckigem, roughem Hardcore-Sex. Die Szenen beginnen stets mit heißen Aufnahmen der Darstellerinnen, passend dazu ist sinnliche Musik unterlegt. Die kurzhaarige Skye Blue hat in Szene eins leider eindeutig zu viel Schminke um ihre Augen, was zwar zur Thematik des Films passt, aber ihrer Ausstrahlung schadet. Skye Blue solltet ihr übrigens nicht mit der gleichnamigen, 59-jährigen MILF verwechseln.

Kiara Cole in Szene zwei lässt sich schön von dem Schwanz, der sie fickt, verwöhnen. Sie trägt sexy, weiße Stiefelletten und zu ihr passt der High Society-Look finde ich viel besser als zu Skye Blue. Ihre kleinen Titten wackeln schön, während ihr der Penis in die Muschi gehämmert wird. Durch das dunklere Ambiente hat die Szene auch einen besonderen Flavour.

Alexis Tae in Szene drei ist mit ihren langen schwarzen Stiefeln ebenfalls ein Blickfang. Toll finde ich, dass sie sich in allen ihren Szenen immer fallen lässt und nichts an ihr gekünstelt wird. Für meinen Geschmack stöhnt sie jedoch zu exzessiv.

Die letzte Szene mit der dunkelhäutigen Alina Ali stöhnt mindestens genauso viel wie Alexis Tae, doch sie hat (genauso wie eben Alexis Tae auch) andere Qualitäten. Axel Braun hat hier sich etwas einfallen lassen und witzige Requisiten wie eine Schaukel verwendet, um den Fick etwas aufzulockern. Hier war mir aber die Dunkelheit zu viel des guten- etwas mehr Beleuchtung hätte drin sein können.

Regietechnisch ist Axel Braun klasse und man sieht immer exakt das, was man sehen soll. Die Locations sind gut gewählt und gehen Hand in Hand mit der Glamour-Thematik. Alle Darstellerinnen haben nach dem Dreh von dem Film geschwärmt und es wirkt sich immer positiv auf das Endprodukt aus, wenn alle Beteiligten Spaß haben.

Fazit:

Warum nicht gleich so? „Glamcore“ hat mir viel, viel mehr Spaß gemacht als Axels Parodien. Wenn er sich ernsthaft an ein Projekt setzt, wird das gut. Er macht es nur zu selten.

Punktzahl

9/10 Punkte